Singapur auf eigene Faust Landausflüge & Sehenswürdigkeiten entdecken
Wir haben für dich die wichtigsten Infos zu Singapur auf eigene Faust zusammengefasst:
Top Sehenswürdigkeiten: welche Ziele sich lohnen.
Ausflüge auf eigene Faust: unsere Empfehlungen für deine Planung.
Unsere Highlights: was uns vor Ort begeistert hat.
Erfahrungen & Tipps: praktische Hinweise aus erster Hand.
Diese hilfreichen Tipps und Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in Singapur auf eigene Faust basieren auf gründlichen Recherchen sowie unseren persönlichen Erfahrungen vor Ort.
Robert & Margit
Unsere Highlights zu Singapur auf eigene Faust:
Gardens bei Nacht: Die Gardens by the Bay gehören für uns zu den spannendsten Highlights in Singapur, vor allem mit dem Cloud Forest, den riesigen Supertrees und der kostenlosen Garden Rhapsody am Abend.
Skyline ganz groß: Vom Marina Bay Sands SkyPark bekommst du einen genialen Blick über die Stadt, die Gardens by the Bay und den Singapore Flyer.
Bunte Viertel erleben: Chinatown, Little India und Kampong Glam zeigen dir das multikulturelle Singapur von seiner schönsten Seite, mit Tempeln, Gewürzläden, Streetart und ganz viel Atmosphäre.
Singapur klassisch: Der Merlion Park gehört einfach dazu, auch wenn es dort oft voll ist. Dafür bekommst du genau das Postkartenmotiv, das man aus Singapur kennt.
Essen wie die Einheimischen: Ein Hawker Centre wie das Maxwell Food Centre ist mehr als nur ein Food-Spot und für viele ein echtes Highlight beim Landgang, weil du hier Singapur ganz direkt erlebst.
Das waren unsere wichtigsten Highlights in Singapur. Jetzt zeigen wir dir die Sehenswürdigkeiten und Tipps für deinen Landgang im Detail.
Hinweis: Dieser Beitrag enthält Empfehlungslinks. Wenn du über Meine Landausflüge, GetYourGuide, Viator, Tiqets oder Check24 buchst, erhalten wir möglicherweise eine kleine Provision, ohne dass sich der Preis für dich ändert. Unsere Empfehlungen sind davon unabhängig. Vielen Dank für deine Unterstützung!
Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Singapur auf einer Karte
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Wir haben für dich die besten Highlights im Stadtzentrum und den umliegenden Bereichen zusammengestellt – perfekt, um deinen Aufenthalt zu planen und nichts zu verpassen. Du kannst diese praktische Karte ganz einfach auf deinem 📱Handy speichern und unterwegs nutzen.
Chinatown Marina Bay Sands Hotel Gardens by the Bay in
Kurz gesagt – sehr viel! Wegen der begrenzten Zeit als Kreuzfahrer, empfehlen wir dir vorab schon zu überlegen, was du unbedingt sehen möchtest. Alleine für Anlage von Gardens by the Bay kanns du schon mal mindestens einen halben Tag einplanen.
Im Zentrum findest du eine Mischung, die kaum eine andere asiatische Metropole bietet: futuristische Architektur direkt neben kolonialen Prachtbauten, mega Shopping-Malls neben uralten Tempeln, Street-Food für ein paar Doller, neben Michelin-Sterne-Restaurants. Die Konstaste sind wirklich beeinduckend. Zu wichtigsten Highlights auf einen Blick:
Gardens by the Bay (Cloud Forest & Supertree Grove)
Marina Bay Sands SkyPark Observation Deck
Merlion Park
Chinatown mit Sri Mariamman Temple & Maxwell Food Centre
Little India & Kampong Glam
Singapore Flyer
Alle diese Sehenswürdigkeiten sind schnell und einfach mit Metro oder Gab zu erreiche. Aber die Zeit bei einem Tag Aufenthalt reicht dafür auf keinen Fall. Wir hatten zwei Tage Aufenthalt, da kann man schon einiges ansehen. Je nachdem was du für ein Tempo vorlegst.
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Auf eigene Faust durch Singapur
SingapurSingapurSingapur
Vom Marina Bay Cruise Centre ins Herz der Stadt sind es nur wenige Minuten mit der MRT – die nächste Station liegt rund 600 Meter vom Terminal entfernt. Wer nicht laufen möchte, nimmt einfach ein Grab, das Uber Singapurs: zuverlässig, günstig und in Sekunden gebucht. Für einen ersten Eindruck der Stadt empfehlen wir einen der Hop-on/Hop-off-Busse, die entspannteste Variante, um schnell einen Überblick zu bekommen. Wir haben das am ersten Tag selbst so gemacht und es nicht bereut.
Ikonische Highlights & Skyline
Marina Bay Sands SkyPark + Observation Deck
Marina Bay Sands Hotel
Das musst du wissen: Der Eingang zum SkyPark Observation Deck befindet sich im Tower 3 des Marina Bay Sands. Auf 56 Stockwerken und 200 Metern Höhe thront das öffentlich zugängliche Observation Deck auf dem Drei-Turm-Komplex des Marina Bay Sands – mit 360-Grad-Panorama auf die gesamte Singapur-Skyline, die Gardens by the Bay oder den Singapore Flyer. Der berühmte Infinity-Pool direkt daneben ist ausschließlich für Hotelgäste. Es liegt direkt an der Marina Bay und beherbergt neben dem Luxushotel auch ein Casino, eine riesige Shopping-Mall und das ArtScience Museum.
Lohnt es sich? Ja, allein für das Foto von unten oder den Blick von oben ist es ein Muss. Die Aussichtsplattform „SkyPark Observation Deck“ im 56. Stock bietet dir einen genialen 360-Grad-Blick über die Skyline und die Gardens by the Bay. Es ist perfekt für alle, die Singapur von oben sehen wollen, ohne Gast im teuren Hotel zu sein
Unser Tipp! Fahr auf jeden Fall vor 16:30 Uhr hoch, wenn du die etwas günstigeren „Non-Peak“-Tickets nutzen willst , danach wird es viel teurer! Wenn du gegen 18–19 Uhr oben bist, dann siehst du Sonnenuntergang und Skyline in einem, und danach die Spectra-Licht-und-Wassershow unten auf dem Event Plaza (täglich kostenlos, 20 & 21 Uhr).
Marina Bay Sands HotelMarina Bay Sands HotelMarina Bay Sands Hotel
Singapore Flyer
Das musst du wissen: Der Singapore Flyer ist mit 165 Metern eines der größten Riesenräder der Welt und bietet dir eine 30-minütige Fahrt in klimatisierten Hightech-Kapseln. Er liegt direkt an der Marina Bay, unweit der Rennstrecke des Formel-1-Grand-Prix.
Lohnt es sich? Ja, wenn du die Stadt von oben sehen willst, lohnt sich die Fahrt definitiv. Wir fanden den Blick auf das Marina Bay Sands und die Gardens by the Bay aus dieser Perspektive besonders spannend.
Unser Tipp! Fahr auf jeden Fall zum Sonnenuntergang hoch, damit du die Stadt sowohl im Tageslicht als auch im funkelnden Lichtermeer siehst. Vermeide die Zeit zwischen dem 4. März und 12. April 2026, da das Riesenrad wegen jährlicher Wartungsarbeiten komplett geschlossen ist.
Ausblick Singapur FlyerGondel Singapur FlyerMarina Bay Sands Hotel
Gardens by the Bay – Cloud Forest & Supertree Grove
Das musst du wissen: Die Gardens by the Bay sind ein riesiger Naturpark direkt an der Marina Bay, der für seine gigantischen „Supertrees“ und die riesigen Glaskuppeln weltberühmt ist. Du erreichst das Gelände super einfach mit der MRT (Station „Bayfront“) oder in etwa 15 Minuten mit dem Taxi vom Kreuzfahrtterminal. Das Highlight ist die Kombination aus High-Tech-Architektur und exotischer Pflanzenwelt, die sich über 100 Hektar erstreckt. Plane mindestens 3 Stunden für beide Domes ein und die Wartezeit an den Kassen können ohne Ticket schon mal 30+ Minuten dauern. Kauf die Tickets unbedingt online im Voraus, spart Zeit und oft ein paar Euro.
Lohnt es sich? Ja, auf jeden Fall! Es ist eines der beeindruckendsten Projekte weltweit und gehört für uns zu jedem Singapur-Besuch dazu. Besonders der Cloud Forest mit seinem riesigen Indoor-Wasserfall und die Supertrees sind für Architekturfans und Pflanzenliebhaber ein echtes Erlebnis.
Unser Tipp! Bleib danach unbedingt bis 19:45 Uhr an den Supertrees, um die kostenlose Licht und Musikshow „Garden Rhapsody“ zu sehen. Die Show dauert 1 Stunde und ist echt magisch und kostet noch dazu keinen Cent!
Gardens by the Bay Gardens by the Bay SkywalkSupertrees Gardens by the Bay
Raffles Hotel
Das musst du wissen: Das Raffles Hotel ist eine echte Institution und das wohl berühmteste Hotel Asiens, das bereits 1887 im strahlend weißen Kolonialstil eröffnet wurde. Das Besondere ist der zeitlose Charme der Architektur, die schönen Innenhöfe und die Tatsache, dass hier in der „Long Bar“ der weltbekannte Cocktail Singapore Sling erfunden wurde.
Lohnt es sich? Ja, auf jeden Fall, auch wenn du kein Hotelgast bist! Es ist ein absolutes Muss für Geschichtsfans und alle, die einmal den Luxus vergangener Zeiten spüren wollen, Fahr auf jeden Fall zur Long Bar, um einen Singapore Sling zu trinken, das gehört zum Standardprogramm, auch wenn es touristisch ist. Aber mit über 35 Euro (inkl. Steuern) auch ziemlich teuer. (und ja, man darf die Erdnussschalen hier traditionell einfach auf den Boden werfen!)
Unser Tipp! Achte aber darauf, dass der Dresscode in den meisten Restaurants des Hotels „Casual Chic“ ist; in der Long Bar ist es zwar entspannter, aber mit Flip-Flops und Tanktop kommst du in die schickeren Bereiche des Hotels eher nicht rein.
Das musst du wissen: Die Helix Bridge ist die weltweit erste Doppelhelix-Brücke. Ihr Design ist von der DNA-Struktur inspiriert und steht symbolisch für Leben, Kontinuität und Wachstum. Die 280 Meter lange Fußgängerbrücke verbindet Marina Centre mit Marina South und liegt mitten im Marina Bay-Viertel.
Lohnt es sich? Als eigenständiges Ziel eher nicht, aber als Teil eines Marina-Bay-Abends und Fotostopp ja. Die Brücke ist wunderschön gestaltet und bietet tolle Ausblicke auf Singapurs Skyline, aber sie funktioniert eher als Verbindungsstück als als eigenständiges Highlight. Abends, wenn die LED-Beleuchtung die Doppelhelixstruktur zum Leuchten bringt und sich das Licht im Wasser spiegelt, ist sie aber echt ein Blickfang.
Unser Tipp! Plant die Helix Bridge am besten als Teil eines Spaziergangs entlang der Waterfront ein, von der Brücke aus sind Gardens by the Bay, Marina Bay Sands und das ArtScience Museum alle fußläufig erreichbar.
Das musst du wissen: Der Merlion Park ist die Heimat der berühmten 8,5 Meter hohen Statue mit dem Löwenkopf und dem Fischkörper, die ununterbrochen Wasser in die Marina Bay speit. Er liegt direkt am Ufer des Singapore River im Financial District und bietet dir das klassische Postkarten-Panorama mit dem Marina Bay Sands im Hintergrund.
Lohnt es sich? Ja, für das obligatorische Singapur-Foto gehört der Besuch einfach dazu, auch wenn es hier wirklich immer extrem trubelig zugeht.
Unser Tipp! Vermeide die pralle Mittagssonne, da es auf dem freien Platz kaum Schatten gibt, und komm stattdessen am frühen Abend kurz vor Sonnenuntergang.
Singapur Kulturviertel: Chinatown, Little India & Kampong Glam
Kaum ein Hafen der Welt bietet auf so engem Raum eine solche kulturelle Vielfalt wie Singapur und genau das macht einen Rundgang durch die drei Kulturviertel abwechslungsreich und inspirierend . In Chinatown riecht es nach Räucherstäbchen und frisch gebackenen Egg Tarts, wenige Stationen weiter empfängt dich Little India mit einem Feuerwerk aus Farben, Gewürzen und Tempelklängen, bevor dich Kampong Glam mit seiner beeindruckenden Sultan Mosque und den trendigen Streetart-Gassen in die malaiische Kultur eintauchen lässt. Das Beste daran: Alle drei Viertel sind bequem mit der MRT erreichbar. Plane etwa 2-3 Stunden ein, dann wird dieser Rundgang garantiert einer der Highlights deiner Singapur-Reise.
Wer die drei Kulturviertel noch tiefer erleben möchte und keine Zeit mit Orientierung verlieren will, dem empfehlen wir eine geführte Tour. Ein lokaler Guide nimmt dich mit hinter die Kulissen, erzählt dir Geschichten, die kein Reiseführer kennt, und bringt dich zu den Highlights, die Touristen sonst leicht übersehen. Gerade beim Landgang, wenn die Zeit knapp ist, kann das den Unterschied machen zwischen einem netten Spaziergang und einem wirklich unvergesslichen Erlebnis. Beliebte City-Touren findest du bei GetYourGuide.
Chinatown – Sri Mariamman Temple & Maxwell Food Centre
Das musst du wissen: Chinatown ist eines der lebendigsten und geschichtsträchtigsten Viertel Singapurs, in dem du prachtvolle Tempel, traditionelle Apotheken und bunte Märkte direkt neben hippen Bars findest. Es liegt im Outram-Viertel im Central Business District und ist super einfach mit der MRT (Station „Chinatown“) zu erreichen
Lohnt es sich? Ja, Chinatown ist neben den Gardens by the Bay der beste kostenlose Erlebnisort Singapurs und deutlich authentischer als er auf den ersten Blick wirkt. Die Pagoda Street ist touristisch, aber die Seitengassen und Tempel sind es nicht.
Unser Tipp! Besuche auf jeden Fall den Buddha Tooth Relic Temple, aber achte darauf, dass deine Schultern und Knie bedeckt sind (Tücher gibt es oft kostenlos am Eingang).
Das musst du wissen: Little India ist eines der farbenfrohsten und lebendigsten Viertel Singapurs. Ein ganzes Stadtviertel rund um die Serangoon Road, das mit bunten Shophouses, Hindu-Tempeln und Gewürzläden eine vollkommen andere Welt mitten in der Metropole aufmacht. Das Viertel entstand als Handelszentrum für indische Arbeiter im 19. Jahrhundert und hat sich bis heute seinen authentischen Charakter bewahrt – jüngere Künstler und Kreative haben Little India zusätzlich mit Street Art und Cafés aufgefrischt.
Lohnt es sich? Auf jeden Fall, Little India ist neben Chinatown das Viertel, das am stärksten zeigt, wie multikulturell Singapur wirklich ist. Wer keine Verbindung zu indischer Kultur oder Küche hat, könnte Little India etwas überwältigend oder unterdurchschnittlich finden – wer aber Essen, Tempel und echtes Stadtleben mag, wird es lieben.
Unser Tipp! Komm früh morgens oder am späten Nachmittag, dann sind Tempel ruhiger, Märkte weniger voll und die Hitze erträglicher. Am besten kombinierst du Little India direkt mit einem Abstecher zur Arab Street und Haji Lane, beide sind nur wenige Minuten entfernt.
Das musst du wissen: Kampong Glam ist eines der ältesten Viertel Singapurs. Früher das Zentrum einer malaiisch-islamischen Dynastie, heute ein lebendiger Mix aus Geschichte, Streetart, Indie-Boutiquen und Café-Kultur. Das Herzstück ist die schmale Haji Lane, mit bunten Murals, Vintage-Shops und kleine Cafes.
Lohnt es sich? Total, Kampong Glam ist neben Little India das kulturell reichste Viertel Singapurs und dabei deutlich fotogener. Die Gelam Gallery in Muscat Street ist Singapurs erstes Outdoor-Kunstgalerien, eine komplette Gasse aus wechselnden Murals lokaler und internationaler Künstler.
Unser Tipp! Frühmorgens hat man Haji Lane für sich alleine, ideal für Fotos ohne Menschenmassen, Kombinier Kampong Glam am besten direkt mit der Masjid Sultan nebenan. An Wochenenden lieber meiden, dann wird Haji Lane richtig voll und die Restaurants sind teurer als anderswo in Singapur.
Masjid Sultan Mosche Masjid Sultan Mosche Masjid Sultan Mosche
Masjid Sultan (Sultan Mosque), Singapur
Das musst du wissen: Die Masjid Sultan ist das unübersehbare Zentrum des historischen Kampong-Glam-Viertels und ein nationales Monument seit 1975. Die heutige Moschee wurde 1928 im Indo-Sarazenischen und Maurischen Stil fertiggestellt. Der Sockel der goldenen Kuppeln ist aus Glasflaschenböden gefertigt. Gespendet von armen Muslimen Singapurs, die so zum Bau beitragen wollten.
Lohnt es sich? Ja, auch wenn der Besuch von außen schon echt beeindruckend ist. Im Inneren kann die Moschee bis zu 5.000 Gläubige aufnehmen. Nur ein paar Straßen weiter findest du die Haji Lane, eine der coolsten kleinen Straßen Singapurs.
Unser Tipp! Vermeide freitags die Zeit zwischen 12 und 14 Uhr , da ist die Moschee für Touristen komplett geschlossen. Falls dein Outfit nicht den Dresscode erfüllt, gibt es am Eingang kostenlos Gewänder zum Ausleihen.
Eintritt
kostenlos
Öffnungszeiten
Für Nicht-muslimische Besucher: täglich 10–12 Uhr und 14–16 Uhr, geschlossen während der fünf täglichen Gebetszeiten
Das musst du wissen: Haw Par Villa, früher bekannt als Tiger Balm Gardens, ist ein 8,5 Hektar großer Kulturpark und der letzte seiner Art weltweit. Der Park zeigt über 1.000 Statuen sowie 150 riesige Modelle aus der chinesischen Mythologie, Geschichte und Moralphilosophie. Das absolute Highlight und berühmteste Attraction ist das Hell’s Museum mit den Zehn Höfen der Unterwelt.
Lohnt es sich? Ja, wenn du etwas komplett anderes suchst. Haw Par Villa ist total einzigartig: ein Mix aus Schildkrötenteichen, einem kleinen Café und schrill-bunten Skulpturen. Das Hell’s Museum lohnt sich für Kulturinteressierte, die Ausstellung bietet einen vergleichenden Blick auf Vorstellungen von Tod und Jenseits in verschiedenen Weltreligionen.
Unser Tipp! Wichtig für 2026: Der Außenpark ist seit Dezember 2025 wegen Renovierungsarbeiten teilweise geschlossen – Hell’s Museum ist aber weiterhin geöffnet.
Das musst du wissen: Der Bird Paradise ist Asiens größter Vogelpark, 17 Hektar groß, mit über 3.500 Vögeln verteilt auf 8 riesige begehbare Themen-Volieren, die Lebensräume aus aller Welt nachbilden.
Lohnt es sich? Ja, vor allem für Familien mit Kindern und echte Tierliebhaber ist das hier total beeindruckend. Die zwei täglichen Shows, eine mit Papageien, eine mit Greifvögeln, sind im Eintritt inbegriffen.
Unser Tipp! Komm nicht nach 16 Uhr, das lohnt sich zeitlich bei der Größe des Parks und den nicht gerade günstigen Eintritt nicht. Außerdem sollte man wissen: Fütterungs-Slots müssen zwingend vorab online gebucht werden, an der Kasse gibt es keine Tickets dafür.
Das musst du wissen: Der Singapore Zoo ist weltberühmt für sein „Open Concept“, bei dem die Tiere in weitläufigen, natürlichen Gehegen leben, die oft nur durch versteckte Gräben oder Glasscheiben von dir getrennt sind. Er liegt im Mandai Wildlife Reserve im Norden der Insel, etwa 30 bis 40 Minuten Fahrt vom Kreuzfahrtterminal entfernt.
Lohnt es sich? Ja, absolut! Für uns gehört er zu den besten Zoos der Welt, weil er sich nicht wie ein klassischer Tierpark anfühlt, sondern wie ein Spaziergang durch den Dschungel. Er ist ein Highlight für Familien, Naturfotografen und jeden, der Tiere ohne dicke Gitterstäbe sehen möchte.
Unser Tipp! Night Safari. Mit einer beleuchteten Tram fahrt ihr durch die verschiedenen Lebensräume und begegnet nachtaktiven Tieren wie Löwen, Hyänen und Leoparden. Wer mutig ist, kann auch auf einen der Walking Trails gehen, um das Abenteuer zu Fuß zu erleben. Ein unvergessliches Erlebnis für Tierliebhaber.
Singapur Food-Tour: Warum du sie beim Landgang buchen solltest
Du hast nur ein paar Stunden in Singapur? Genau dann lohnt sich eine geführte Food-Tour. Ein erfahrener Guide bringt dich direkt zu den besten Hawker Centres, die du alleine nie finden würdest. Das Besondere: Du lernst nicht nur die Gerichte kennen, sondern verstehst auch, warum Essen in Singapur die Kulturen der chinesischen, malaiischen und indischen Community vereint. Unser Tipp: Buche die Tour am besten direkt nach der Ankunft am Morgen, dann hast du noch den ganzen Nachmittag für eigene Erkundungen. Beliebte Food-Touren findest du bei GetYourGuide.
Das musst du wissen: Hawker Centres sind offene Lebensmittelzentren, in denen Dutzende bis Hunderte kleiner Garküchen unter einem Dach zusammenkommen. Die Hawker-Kultur ist so tief in Singapur verwurzelt, dass sie 2020 von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit ernannt wurde.
Lohnt es sich? Auf jeden Fall, ein Hawker Centre zu besuchen gehört zu den absoluten Pflichtprogrammen in Singapur. Das Maxwell Food Centre in Chinatown ist das bekannteste für Touristen. Für ein echteres, weniger touristisches Erlebnis lohnt sich das Old Airport Road Food Centre mit über 160 Ständen, die selbst Einheimische regelmäßig aufsuchen.
Unser Tipp! Vermeide die Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr – dann sind Schlangen und Andrang am stärksten, und die besten Stalls laufen schnell leer. Nach dem Essen das Tablett bitte immer zur Rückgabestation bringen, wer das nicht tut, riskiert eine Geldstrafe. Es gibt mehrere Food-Küchen in Singapur, eine Übersicht findest du auch auf der offiziellen Webseite: Visit Singapore
Das musst du wissen: Clarke Quay ist Singapurs bekanntestes Abend- und Nachtleben-Viertel. Direkt am Singapore River gelegen, mit bunt restaurierten historischen Lagerhäusern und Shophouses, die heute Restaurants, Bars, Clubs und Lounges beherbergen.
Lohnt es sich? Als Abend- und Nachtdestination ja, tagsüber ist es eher unspektakulär. Die meisten Restaurants und Bars öffnen erst am Abend. Wer Clarke Quay tagsüber besucht, erlebt die halbe Show.
Unser Tipp! Komm zwischen 18 und 21 Uhr, wenn das Viertel zum Leben erwacht, vor der vollen Nachtclubstimmung, die erst ab 22 Uhr richtig losgeht. Viele Bars bieten Happy Hour bis 19 oder 20 Uhr an. Wer einen Boot-Trip auf dem Singapore River machen will: Tickets für die Flusskreuzfahrt gibt es direkt am Clarke Quay Jetty oder bei GetYourGuide.
Das musst du wissen: Orchard Road ist Singapurs bekanntester Einkaufsboulevard, gesäumt von Malls, Luxusboutiquen, Flagshipstores und Hotels. Das Besondere: Orchard Road funktioniert für alle Budgets, von Luxus bis zu Schnäppchen ist alles dabei.
Lohnt es sich? Als Shopping-Destination ja, als Sehenswürdigkeit eher nur ergänzend. ION Orchard ist das Glanzstück der Straße. Der ION Sky auf dem 56. Stockwerk bietet einen 360-Grad-Panoramablick über die gesamte Stadt, der sich echt lohnt. Ehrlich: Wer keine Shoppingleidenschaft hat, kann sich den Ausflug aber sparen.
Unser Tipp! Plane Orchard Road nicht blind, entscheide vorher, ob du Luxus, Mainstream oder Budget-Shopping suchst und wähle dann max. zwei Malls, statt alle abzulaufen. Während der Weihnachtszeit verwandelt sich die gesamte Straße in eine riesige Lichtinstallation mit Straßenfesten und temporären Sperrungen, absolut sehenswert ohne einen Cent auszugeben
Shopping CenterShopping Center Marina Bay Sands Hotel
The Shoppes at Marina Bay Sands
Das musst du wissen: The Shoppes ist eine der größten und exklusivsten Shopping-Malls der Welt und Teil des Marina Bay Sands Komplexes. Auf über 74.000 Quadratmetern findest du hier alles von internationalen Luxusmarken bis hin zu exklusiven Flagship-Stores. Das Besondere ist das Design: Ein künstlicher Kanal zieht sich durch das Untergeschoss, auf dem du mit traditionellen Sampan-Booten fahren kannst, und ein riesiger Wasserfall („Rain Oculus“) stürzt in ein Becken mitten in der Mall.
Lohnt es sich? Ja, auch wenn du nicht vorhast, Tausende Euro für Designermode auszugeben. Die Architektur ist absolut sehenswert und die Mall bietet eine willkommene, klimatisierte Flucht vor der Hitze Singapurs. Sie ist perfekt für Schaufensterbummler, Architekturfans und Foodies, da es hier eine riesige Auswahl an Restaurants und Food-Courts gibt.
Unser Tipp! Die Sampan-Bootsfahrt durch den Kanal ist eine nette, entspannte Art, das ganze Mall-Flair auf einmal zu erleben, besonders wenn der Rain Oculus gerade läuft. Täglich um 20 und 21 Uhr findet die kostenlose Spectra-Lichtshow auf dem Wasser direkt vor der Mall statt, absolut klasse und gratis.
Das musst du wissen: Die Mount Faber Line ist der klassische Teil des Singapore Cable Car Netzwerks und verbindet den Gipfel des Mount Faber mit der Insel Sentosa. Du startest auf dem zweithöchsten Berg Singapurs und gleitest über den Hafen und die Autobahn hinweg direkt ins Urlaubsresort. Die Fahrt bietet dir einen genialen 360-Grad-Blick auf die Skyline, den Hafen und die dichten Regenwälder des Mount Faber Parks.
Lohnt es sich? Ja, auf jeden Fall! Es ist zwar teurer als die Metro (Sentosa Express), aber das Erlebnis und die Aussicht sind definitiv viel spannender.
Unser Tipp! Fahr auf jeden Fall von der Station Mount Faber los, statt unten am HarbourFront Tower einzusteigen. So kannst du vorher noch kurz den Ausblick vom Mount Faber Peak genießen.
Sentosa liegt direkt vor der Haustür des Singapore Cruise Centre am HarbourFront. Von dort sind es nur rund 500 Meter bis zum Insel-Zugang, bequem zu Fuß über den Sentosa Boardwalk. Für Kreuzfahrtgäste ist Sentosa ideal, weil sich viele Highlights auf engem Raum konzentrieren und man ohne langes Anreisen in kurzer Zeit sehr viel erleben kann. Wer Tempel, Hawker-Märkte oder die historische Seite Singapurs sucht, ist anderswo besser aufgehoben.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Universal Studios Singapore – Der einzige Universal-Themenpark Südostasiens bietet sieben Themenwelten von Sci-Fi City bis Ancient Egypt, mit Achterbahnen wie Battlestar Galactica und aufwendig inszenierten Shows.
S.E.A. Aquarium – Eines der größten Aquarien der Welt mit über 100.000 Meerestieren und einem gewaltigen Panoramafenster auf das Open Ocean Habitat.
Siloso Beach – Der lebhafteste der drei Sentosa-Strände mit Beachbars, Volleyballfeldern und Aktivitäten wie Ziplining (Mega Adventure), Skyline Luge und dem Fort Siloso aus dem Zweiten Weltkrieg am westlichen Ende.
SkyHelix Sentosa – Eine offene Rundgondel, die sich bis auf 79 Meter über dem Meeresspiegel dreht und einen 360-Grad-Blick auf Hafen, Skyline und Südchinesisches Meer bietet.
Singapore Cable Car – Die historische Seilbahn verbindet Mount Faber auf dem Festland mit Sentosa und bietet während der Überfahrt einen der schönsten Ausblicke auf Hafen und Stadt.
Lohnt sich der Besuch?
Ja, besonders wenn die Liegezeit in Singapur kurz ist und man etwas Abwechslung zum klassischen Stadtprogramm sucht. Sentosa ist ideal für Familien mit Kindern, Themenpark- und Aquariumfans, aktive Reisende (Zipline, Luge, Strand) sowie für Erstbesucher, die in wenigen Stunden möglichst viele verschiedene Eindrücke sammeln möchten. Weniger geeignet ist die Insel für Kulturreisende, die Singapurs multiethnisches Erbe erleben wollen – dafür sind Chinatown, Little India und Kampong Glam die bessere Wahl. Wenn du einen Besuch auf dieser abwechslungsreichen Insel planst, findest du beliebte Ausflugsziele bei GetYourGuide
Das musst du wissen: Der TreeTop Walk ist die 250 Meter lange freischwebende Hängebrücke, die die beiden höchsten Punkte im Park (Bukit Peirce und Bukit Kalang) verbindet. Ihr spaziert hier bis zu 25 Meter über dem Waldboden direkt durch die Baumkronen. Es gibt verschiedenen Routen mit unterschiedlicher Länge die du wählen kannst.
Lohnt es sich? Ja, aber nur wenn du weißt, worauf du dich einlässt. Der Weg zur Brücke ist ein ordentliches Workout, mit 3-11 Kilometer Wegstrecke (je nach Route) durch dichten Regenwald. Auf dem Weg und an der Brücke tirffst du auch auf Affen, faszinierend anzuschauen, aber pass auf dein Essen (lose Gegenstände!) auf, die klauen wirklich alles. Für Leute mit Höhenangst oder kleine Kinder ist die Tour eher nicht geeignet.
Unser Tipp! Starte am besten früh, dann ist es noch angenehm kühl. Wichtig: Die Brücke ist eine Einbahnstraße, kein Zurück möglich. Nimm mindestens 1,5 Liter Wasser mit, entlang der Strecke gibt es keine Verpflegung.
Das musst du wissen: Der Southern Ridges Walk ist ein 10,5 km langer Wanderweg, der vier Parks im Süden Singapurs verbindet – mit beeindruckenden Brücken, die direkt über belebte Highways führen. Das Highlight ist die Henderson Waves Bridge mit ihrer markanten wellenförmigen Holzkonstruktion und Panoramablick über die Stadt.
Lohnt es sich? Ja, vor allem wenn du mal raus aus dem Stadst-Trubel willst. Der Trail ist gut ausgeschildert, bietet schattige Waldabschnitte, erhöhte Walkways und mehrere Aussichtspunkte, die sich wirklich lohnen.
Unser Tipp! Starte am besten gegen 8 Uhr morgens, bevor die Hitze und Luftfeuchtigkeit ihren Höhepunkt erreichen. Wichtig für 2025: Der Forest Walk ist seit Januar 2025 wegen eines Hangrutschs gesperrt
Botansicher Garten Evolution Garten SingapurGardens by the Bay
Fort Canning Park
Das musst du wissen: Fort Canning Park ist einer der historischsten Orte Singapurs. Der Hügel war Sitz malaiischer Könige im 14. Jahrhundert, Residenz von Sir Stamford Raffles und strategischer britischer Militärstützpunkt im Zweiten Weltkrieg.
Lohnt es sich? Ja, besonders wenn du etwas Geschichte erleben willst, ohne ein Museum zu betreten. Der berühmte Tree Tunnel, eine von Bäumen überwachsene Treppenanlage, ein unterirdischer Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg oder auch Überreste der Festung aus dem 19. Jahrhundert, die an die britische Kolonialzeit erinnern.
Unser Tipp! Komm früh morgens dann gehört dir der Park fast alleine. Kombiniere den Parkbesuch mit einem Spaziergang zum Clarke Quay für ein Mittagessen am Fluss oder besucht das National Museum of Singapore, das direkt am Fuße des Hügels liegt.
Plan Botanischer Garten Botanischer GartenEvolutions Garten
Botanischer Garten
Das musst du wissen: Der Botanische Garten von Singapur ist über 160 Jahre alt und die einzige tropische Gartenanlage der Welt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Er liegt etwas außerhalb des Zentrums, ist aber über die MRT-Station „Botanic Gardens“ (Blue & Orange Line) super angebunden und vom Hafen aus in etwa 20 Minuten erreichbar.
Lohnt es sich? Ja, auf jeden Fall! Es ist der perfekte Ort, um mal kurz aus dem Großstadtdschungel Singapurs abzutauchen und echte Ruhe zu finden.
Unser Tipp! Pack dir auf jeden Fall Mückenschutz ein, da es in den schattigen Regenwald-Bereichen ziemlich viele Stechmücken geben kann.
Eintritt
Garten kostenlos, National Orchid Garden ab ca. 10 EUR
Das musst du wissen: The Meadow ist die größte Outdoor-Veranstaltungsfläche in den Gardens by the Bay und bietet Platz für bis zu 30.000 Menschen. Sie liegt im südlichen Teil des Parks und ist vor allem für ihre spektakuläre Kulisse bekannt, da du von hier aus einen freien Blick auf die Supertrees, die Gewächshäuser und die Skyline von Singapur hast.
Lohnt es sich? Für einen normalen Spaziergang lohnt es sich vor allem dann, wenn du ein tolles Panoramafoto von den Supertrees und den Domes ohne viele Hindernisse machen willst. Es ist perfekt für Fotografen, Picknick-Fans und alle, die mal kurz dem Trubel der engen Touristenpfade entfliehen wollen, da die Wiese riesig und meistens recht leer ist. Uns hat die Weitläufigkeit gefallen, aber ohne Event ist es eben „nur“ eine sehr große Rasenfläche mit schöner Aussicht.
Unser Tipp! Der Zugang zur Wiese ist bei öffentlichen Veranstaltungen meist kostenlos. Für spezielle Konzerte oder Festivals musst du separate Tickets über den jeweiligen Veranstalter buchen.
Karte Gardens by the BayRain Forest Gardens by the Bay
Museen & Kunst
National Gallery Singapore
Das musst du wissen: Die National Gallery Singapore beherbergt die weltgrößte öffentliche Sammlung moderner Kunst aus Singapur und Südostasien, rund 8.000 Werke vom 19. Jahrhundert bis heute. Das Besondere: Die beeindruckende neoklassizistische Architektur der Gebäude ist selbst schon ein Erlebnis – und obendrauf gibt’s noch erstklassige Kunst
Lohnt es sich? Ja, vor allem für Kunstinteressierte und alle, die Architektur lieben. Wer einfach nur ein schönes Gebäude sehen will, kann auch die öffentlichen Bereiche und den Dachgarten kostenlos besuchen.
Unser Tipp! Nutz die kostenlosen Audio-Touren: Die Gallery bietet für alle Ausstellungen kostenlose Audio-Guides an, die echt hilfreich sind, um die Werke besser zu verstehen. Unbedingt auf das Dach, die Aussicht über die Skyline ist der perfekte Abschluss des Besuchs.
Das musst du wissen: Das National Museum of Singapore ist das älteste und größte Museum des Landes. Das Museum erzählt Singapurs Geschichte über 700 Jahre hinweg. Von einem kleinen Fischereihafen bis zur modernen Weltstadt – mit interaktiven Multimedia-Ausstellungen, historischen Artefakten und immersiven digitalen Installationen.
Lohnt es sich? Ja – aber check vorher unbedingt, was gerade geöffnet ist. Die beliebte Singapore History Gallery ist derzeit bis Oktober 2026 wegen einer umfassenden Renovierung geschlossen. Besonders empfehlenswert ist außerdem die Food Gallery, die Singapurs Street-Food-Kultur auf charmante Weise zum Leben erweckt.
Unser Tipp! Die kostenlosen einstündigen Führungen sind echt empfehlenswert. Sie geben einen starken Überblick über Singapurs Geschichte und machen die Ausstellungen viel greifbarer.
Das musst du wissen: Das ArtScience Museum ist ein ikonisches Lotusblüten-förmiges Gebäude direkt an der Marina Bay – mit 21 Galerien über drei Stockwerke, die Kunst, Wissenschaft, Technologie und Kultur auf überraschende Weise zusammenbringen. Ein besonderes Architektur-Detail: Das Dach des Museums sammelt Regenwasser und lässt es als 35-Meter-Wasserfall durch das zentrale Atrium in ein Spiegelbecken fallen – und das Wasser wird anschließend im Gebäude wiederverwendet.
Lohnt es sich? Ja – besonders für Familien mit Kindern und alle, die interaktive Kunst mögen. Die Future World Gallery ist ein echtes Highlight: interaktive digitale Installationen, bunte Projektionen und Mitmach-Erlebnisse für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Wer ein klassisches Wissenschaftsmuseum erwartet, wird enttäuscht, das hier ist eher ein hochtechnologisches, interaktives Erlebniszentrum.
Unser Tipp! Unbedingt vorab online buchen: Der Einlass zur Future World Ausstellung erfolgt in 15-Minuten-Zeitfenstern, ohne Reservierung riskierst du, abgewiesen zu werden oder lange Wartezeiten.
Das musst du wissen: Das Asian Civilisations Museum ist ein kulturübergreifendes Museum für asiatische Kunst, das im neoklassizistischen Empress Place Building direkt am Singapore River ungebracht ist. Ein Highlight: Die Tang Shipwreck Gallery im Erdgeschoss, die die weltgrößte Sammlung aus einem 9. Jahrhundert-Schiffswrack mit über 50.000 handbemalte Changsha-Schalen beherbergt.
Lohnt es sich? Ja, besonders für Geschichts- und Kulturinteressierte ist das ACM eines der besten Museen Singapurs. Der 3. Stock mit seiner asiatischen Goldschmiedekunst überwältigt regelrecht, interaktive Vitrinen und eine Dichte an Goldschmuck, Kopfschmuck und Rüstungsteilen, die man kaum irgendwo sonst in dieser Konzentration sieht.
Unser Tipp! Nutze unbedingt die kostenlosen Führungen durch ehrenamtliche Guides. Die Guides teilen fantastische Geschichten hinter den Ausstellungsstücken, die man allein nie erfahren würde. Plane mindestens zwei Stunden ein.
Das musst du wissen: Das unverkennbare Gebäude mit seinen zwei riesigen, stacheligen Glaskuppeln, überzogen mit über 7.000 Aluminiumplatten als Sonnenschutz, hat es der Form einer Durian-Frucht zu verdanken. Über 70 % aller Veranstaltungen im Esplanade sind kostenlos und öffentlich zugänglich.
Lohnt es sich? Auf jeden Fall, auch ohne Ticket für eine Show. Im Esplanade Concourse gibt es jeden Abend kostenlose Liveauftritte, und am Outdoor Theatre an der Waterfront finden an Wochenenden und Feiertagen ebenfalls gratis Performances statt. Der Dach-Terrace im 4. Stock ist rund um die Uhr zugänglich, kostenlos und bietet einen der besten Panoramablicke auf Marina Bay – oft weniger überlaufen als der teure Skypark des Marina Bay Sands.
Unser Tipp! Schau vor dem Besuch unbedingt auf der Website nach dem aktuellen Programm der kostenlosen Events. Aber auch nur für einen Fotostopp oder wenn du dich vom Trubel der Stadt erholgen möchtest, eine gute Variane mit schönem Ausblick!
Eintritt
Touren buchbar ab ca. 15 EUR oder aktuelle Aufführungen (siehe Webseite)
FAQ – Häufige Fragen zu Singapur als Kreuzfahrthafen
Welche Terminals gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Singapur hat zwei Kreuzfahrthäfen: Das Marina Bay Cruise Centre (MBCCS) für große Schiffe, in der Nähe von Marina Bay Sands und Gardens by the Bay. Das Singapore Cruise Centre (SCC) im HarbourFront-Bezirk, direkt neben der Insel Sentosa. Schau vor der Reise nach, welches Terminal dein Schiff anläuft.
Wie komme ich vom MBCCS in die Innenstadt?
Am bequemsten mit der Metro: 600 Meter Fußweg (meist überdacht) zur Station „Marina South Pier“, dann ca. 20–30 Minuten in die City. Alternativ Bus 400 direkt ab Terminal oder Taxi/Grab.
Brauche ich ein Visum für Singapur?
Deutsche Staatsbürger reisen visumfrei ein. Die bei der Einreise gestempelte Aufenthaltsdauer (meist 30 Tage) ist einzuhalten. Plane ausreichend Zeit für die Einreisekontrolle ein – bei mehreren Schiffen gleichzeitig kann es 30 Minuten oder länger dauern.
Kann ich Singapur auf eigene Faust erkunden?
Absolut – und das ist oft die bessere Wahl als teure Reedereiausflüge. Die MRT ist einfach, sicher und auf Englisch beschildert. Grab klappt zuverlässig. Singapur ist ideal für Kreuzfahrer, die selbst entscheiden wollen wo es langgeht.
Lohnen sich organisierte Ausflüge vs. eigene Planung?
Singapur ist ideal für eigene Erkundungen. Die Metro ist einfach, günstig und sicher. Für Highlights wie Gardens by the Bay, Chinatown oder Marina Bay Sands brauchst du keinen organisierten Ausflug. Für den Zoo (ca. 28 km) oder weiter entfernte Ziele kann ein geführter Ausflug Zeit sparen.
Gibt es Gepäckaufbewahrung am Terminal?
Ja, im MBCCS ist eine Gepäckaufbewahrung vorhanden – praktisch, wenn dein Schiff früh anlegt und du erst abends weiterreist.
Wie weit ist der Flughafen Changi vom Kreuzfahrtterminal entfernt?
Ca. 20 km, mit dem Taxi ca. 25 Minuten. Mit der Metro ca. 1 Stunde (mit Umsteigen). Am MBCCS gibt es auch einen CruiseFly-Service für Gepäcktransfer direkt zum Flughafen.
Wo liegt der Kreuzfahrthafen Singapur genau?
Das Marina Bay Cruise Centre Singapore (MBCCS) liegt an der Marina Coastal Drive 61 in Marina South, im südlichen Zentrum Singapurs. Von den Liegeplätzen aus hast du direkten Blick auf die Skyline von Marina Bay.
Welche Reedereien legen in Singapur an?
Royal Caribbean, Disney Cruise Line, StarDream Cruises, TUI Cruises (Mein Schiff), AIDA, Celebrity Cruises, Princess Cruises, Norwegian Cruise Line, Cunard und viele weitere internationale Reedereien.
Welche Währung gilt in Singapur und werden Karten akzeptiert?
Singapurischer Dollar (SGD). Kreditkarten werden fast überall akzeptiert, manchmal mit 3 % Aufschlag. Kleinere Marktständer arbeiten oft nur mit Bargeld oder PayNow.
Unser Fazit zu Singapur auf eigene Faust
Botanischen Garten Gardens by the Bay Aublick Singapur Flyer
Was uns bei unseren Besuchen immer wieder beeindruckt hat: die schiere Dichte an Kontrasten auf kleinstem Raum. Im Cloud Forest der Gardens by the Bay stehst du unter einem 35-Meter-Wasserfall umgeben von Dinosaurier-Animatronics und 20 Minuten zu Fuß entfernt sitzt du in einem Hawker Center und isst Hainanese Chicken Rice neben Einheimischen, die das hier jeden Mittag tun. Das gibt es so nirgendwo sonst.
Unser klarer Tipp für einen Kreuzfahrttag: Gardens by the Bay am Morgen (früh, vor dem Gedränge), dann Mittagessen im Maxwell Food Centre in Chinatown, danach kurzer Spaziergang durch Chinatown oder die Kulturviertel Little India und Kampong Glam. Abends, wenn das Schiff noch liegt: die kostenlose Garden Rhapsody Supertree-Lichtshow – einer der schönsten kostenlosen Momente.
Was wir ehrlich ansprechen: Singapur ist teuer. Ein Tag mit zwei bezahlten Attraktionen, Taxi hin und zurück und einem Restaurantmittagessen ist schnell bei über 100 EUR pro Person. Die Rettung ist das Hawker-Center-System, nirgendwo in Singapur musst du teuer essen, wenn du nicht willst. Und die MRT kostet weniger als 2 EUR für jede Fahrt.
Deine Erfahrungen sind gefragt!
Als Kreuzfahrer kennst du das: Jeder Hafen hat seine Geheimnisse. Was sind deine Tipps für Singapur? Welche Sehenswürdigkeit hat dich überrascht? Teile deine Erfahrungen ❤️ andere Kreuzfahrer werden es dir danken!